Fachschaft Informatik · Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Inhalt | Index | ↑ WS 2005/06 | ⇤ Algorithmen der Datenkompression und Multimedia-Übertragung | ← Algorithmische Geometrie I | → Bildverarbeitung und Computer Vision I
Artificial Life und Swarm Intelligence
Dozent: Dr. Nils Goerke
Wie regelmäßig hast du die Vorlesung besucht?
Entspricht der Raum deinen Anforderungen bzgl. Ausmaßen und Akustik?
| total unangemessen |
0 |
|
0 |
|
0 |
|
0 |
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1 |
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2 |
| optimal |
0 |
Wie hat die Vorlesung auf dein Interesse am Fachgebiet gewirkt?
| abschreckend |
0 |
|
0 |
|
0 |
|
1 |
|
0 |
|
0 |
| interessierend |
2 |
Wie beurteilst du den Stoffumfang und den Schwierigkeitsgrad der Vorlesung?
| zu niedrig |
0 |
|
1 |
|
1 |
|
1 |
|
0 |
|
0 |
| zu hoch |
0 |
Konntest du in der Vorlesung einen roten Faden erkennen?
| sehr schlecht |
1 |
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0 |
|
0 |
|
0 |
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0 |
|
2 |
| sehr gut |
0 |
Wie hoch war der Geräuschpegel in der Vorlesung?
| sehr hoch |
0 |
|
0 |
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0 |
|
0 |
|
0 |
|
2 |
| gleich null |
1 |
Die Deutlichkeit / Verständlichkeit der Aussprache des Dozenten ist
| sehr schlecht |
0 |
|
0 |
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0 |
|
0 |
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0 |
|
0 |
| sehr gut |
3 |
Die Lesbarkeit / Übersichtlichkeit von Tafelbild / Folien etc. ist
| sehr schlecht |
0 |
|
0 |
|
0 |
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1 |
|
2 |
|
0 |
| sehr gut |
0 |
Wie gut fandest du ein eventuell ausgegebenes Skript?
| sehr schlecht |
0 |
|
0 |
|
0 |
|
1 |
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0 |
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0 |
| sehr gut |
0 |
Wie gut sind die Literaturangaben?
| sehr schlecht |
0 |
|
0 |
|
0 |
|
1 |
|
0 |
|
1 |
| sehr gut |
1 |
Die Veranschaulichung des Stoffes durch Beispiele erfolgt
| gar nicht |
0 |
|
0 |
|
1 |
|
0 |
|
0 |
|
0 |
| sehr gut |
2 |
Wie geht der Dozent auf Zwischenfragen in der Vorlesung ein?
| gar nicht |
0 |
|
0 |
|
0 |
|
1 |
|
0 |
|
0 |
| sehr gut |
2 |
Wie reagiert der Dozent auf Kritik?
| unkooperativ |
1 |
|
0 |
|
0 |
|
0 |
|
0 |
|
0 |
| kooperativ |
2 |
Hast du das Gefühl in der Vorlesung etwas gelernt zu haben?
| sehr wenig |
0 |
|
1 |
|
0 |
|
0 |
|
0 |
|
1 |
| sehr viel |
1 |
Wurden Übungen zu der Vorlesung angeboten?
Wie regelmäßig hast du die Übungen besucht?
Waren die Übungsaufgaben klar und verständlich formuliert?
Unterstützen die Übungsaufgaben dein Verständnis des Stoffes?
| gar nicht |
0 |
|
0 |
|
1 |
|
0 |
|
1 |
|
1 |
| sehr |
0 |
Wie beurteilst du den Schwierigkeitsgrad der Übungsaufgaben?
| zu leicht |
0 |
|
0 |
|
1 |
|
2 |
|
0 |
|
0 |
| zu schwer |
0 |
Die Studierenden werden zu selbständiger Arbeit angeregt und dabei unterstützt.
Wieviele Stunden im Durchschnitt pro Woche verwendest du für das Nachbearbeiten der Vorlesung und Bearbeiten der Übungen sowie sonstige Arbeiten dafür?
| <0,5 |
0 |
| <1 |
0 |
| <2 |
0 |
| <4 |
3 |
| <8 |
0 |
| <12 |
0 |
| <16 |
0 |
| ≥16 |
0 |
Hältst du diesen Zeitaufwand für angemessen?
| zu gering |
0 |
|
0 |
|
0 |
|
3 |
|
0 |
|
0 |
| zu groß |
0 |
In welchem Studiengang studierst du Informatik?
| Hauptfach |
3 |
| Nebenfach |
0 |
| weder/noch |
0 |
Welche weiteren Dinge möchtest du zu dieser Vorlesung sagen?
Hier hast du Platz für deine Wünsche, Anregungen, Beschwerden und Verbesserungsvorschläge bzgl. der Vorlesung, der Übungsgruppen …
- Die Vorlesung hat mir nicht sonderlich gut gefallen. Im Folgenden
möchte ich einige Gründe hierfür nennen:
a) über die gesamte Vorlesung hinweg war praktisch kein roter Faden
zu erkennen. Vielmehr hatte ich das Gefühl, dass es sich um eine
wahrlose Aneinanderreihung kleiner Themengebiete handelte.
b) Viele der Themengebiete (ausgenommen 'Zelluläre Automaten' und
'Autonome Systeme') wurden für meinen Geschmack sehr
oberflächlich besprochen. So wurden Differenzialgleichungen zum
Beispiel ohne vorherige Motivation eingeführt. Bis zur dritten
Vorlesungsstunde war es den meisten Hörern nicht so recht er-
sichtlich wieso DGLs nun überhaupt eingeführt wurden. Reaktions-
Diffusions-Aktivator-Inhibitor Systeme sind mir bis heute ein
Rätsel geblieben. Auch hier bin ich sicher nicht der Einzige.
Recherchen im Internet ergaben, dass sich alleine mit dem
letzten Thema eine mehrsemestrige Vorlesungsreihe ausfüllen läßt.
Einfach mal eine allgemeine Formel für ein solches System an die
Tafel schreiben und wild ein paar Diagramme dazu zu skizzieren
reicht hier einfach nicht aus! Der 'gemeine' Student ist im Nach-
hinein nämlich genauso schlau wie vorher nur dass er dann zu-
sätzlich total geil verwirrt ist. ;-)
Auch das Themengebiet "Reinforcement Learning" wurde nicht aus-
reichend vertieft. Ohne dem Dozenten zu Nahe treten zu wollen,
glaube ich, dass auch diesem einiges an Verständis für dieses
Thema fehlte. Eine Suche im WWW brachten mir eine Website zu Tage,
(www.grundstudium.info) auf der praktisch Wort zu Wort der
Tafelanschrieb zu finden ist, so wie er in der Vorlesung
präsentiert wurde. Weiter noch wurde das dort aufgeführte 'Mensa-
Beispiel' in seinem Wortlaut praktisch vollständig übernommen.
Wenn man das Thema vollständig verstanden hat, sollte man doch
eigentlich ein eigenes Beispiel auf die Beine stellen können, oder?
Dumm nur, dass man aus den recht kurzen Erklärungen der Website
nicht sonderlich schlau wird. Nicht anders war es in der Vorlesung!
Wie wird die State-Value-Function initialisiert? Wodurch ist das
Lernen gesichert? Genauso unerklärt wie auf oben genannter Website
blieb die Formel für das TD-Learning:
~~~LATEX BEGIN ~~~
$V(S_t)_{neu} = V(S_t)_{alt} + \alpha (r_{t+1} + \gamma
V(S_{t+1})_{alt} - V(S_t)_{alt})$
~~~LATEX END~~~
Auch hier hätte man zwecks Erklärung besser mal die Formel umge-
formt zu:
~~~LATEX BEGIN~~~
$V(S_t)_{neu} = (1- \alpha) V(S_t)_{alt} + \alpha (r_{t+1} + \gamma
V(S_{t+1})_{alt})$
~~~LATEX END~~~
Siehe da, und schon ist es viel ersichtlicher, was gemeint ist :-)
Egal.... nächster Punkt
c) Die Quantität des Tafelanschriebs ließ im Laufe der Vorlesung immer
mehr nach. War der Tafelanschrieb z.B. bei Zellulären Automaten
noch sehr gut und anschaulich, so fanden gen Ende der Vorlesungszeit
nur noch vereinzelt Stichwörter Ihren Weg auf die Tafel. Spätestens
wenn an der Tafel nur noch steht: "Baldwin Effekt: Hund Katze
Maus Koevolution", sollte man sich fragen, was das den Studenten
bringt. Selbst wenn man es während der Vorlesung aufgrund verbaler
Erklärungen versteht, so gilt dies nicht zwangsläufig beim
Nacharbeiten der Vorlesung bzw. den Prüfungsvorbereitungen....
Vielmehr zerbricht man sich dann den Kopf und denkt sich: "Hmm?
Vielleicht verhält sich ja 'Hund, Katze, Maus zu Koevolution' wie
'Vodka, Bier, und Korn zu Vollsuff' ;-)"
d) Apropos Vollstuff... Ruhmeshymnen den Alkoholkonsum des Dozenten
zu Karnevall betreffend haben in der Vorlesung, wohl rein gar
nichts zu suchen.
e) Auch Vorträge über Ethik (Stichwort: Tretmienen) hätte ich nicht
in der Vorlesung vermutet.
Fazit: Das Sprichwort "Viel hilft viel" ist bei dieser Vorlesung nicht aufgegangen. Es wäre besser gewesen weniger Themen anzusprechn, diese
aber dafür eingehender. Im Endendeffekt war es aber doch eine ganze nette Märchenstunde am Di. und Mi. Morgen. ;-)
Die Prüfung war M'kay!
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